Habe ich doch wieder Ärger gemacht ...
Habe ich doch gesagt, es müsste viel richtiger "Jesu Leib, für Euch gegeben" heißen anstatt "Jesu Leib, für Dich gegeben"!
Boah, welch ein Sturm der Entrüstung!
Dumm nur, dass es immer so dasteht: "für Euch".
Aber ich hätte es mir ja denken können: Dass die Botschaft, der Leib Christi sei wichtiger als der Leib von X, bei X schlecht ankommt.
Hätte ich über die Macht, die Herrschaft und die Herrlichkeit der Gläubigen gesprochen, wäre mir allgemeine Zustimmung sicher gewesen. So habe ich aber etwas über Unterordnung gesagt. Und das gibt regelmäßig Ärger.
Hätte ich vorher wissen können.
Der Sohn vom Chef sagt in Johannes 6,35: "Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten."
Hier findet man einige Krümel, die vom Tisch gefallen sind. Als Mittel gegen eine knurrende Seele.
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Montag, 4. Mai 2015
Donnerstag, 2. Januar 2014
Selbstverwirklichung
Maria Dyatlova aus Moskau hat geschrieben, sie würde sich gerne in Zukunft selber verwirklichen können, entweder als Designerin oder als Malerin.
Aber das Problem bei solchen Wünschen ist doch, dass man dabei in den eigenen Grenzen stecken bleibt. Man bleibt auf die eigenen Möglichkeiten reduziert. Klar, Menschen können schon enormes leisten, und bei manchen Menschen kommen grandiose Dinge dabei heraus, wenn sie sich selbst verwirklichen. Und das bringt dann mitunter die Menschheit auch deutlich voran, also auch andere profitieren dann von dem, was diese Menschen aus ihren eigenen Grenzen heraus verwirklichen.
Es gab und gibt aber auch jede Menge Menschen, bei deren Verwirklichung nur Böses rauskommt. Auf die Selbstverwirklichung von Hitler und Stalin hätten wir verzichten können, aber die sind nur die extremen und darum bekannten Beispiele.
Aber was würde passieren, wenn wir, anstatt uns selbst zu verwirklichen, Gott verwirklichen würden? Und damit nicht mehr durch unsere eigenen Grenzen limitiert werden, sondern durch Gottes Grenzen?
Wir könnten dann tatsächlich über unseren Schatten springen ...
Aber das Problem bei solchen Wünschen ist doch, dass man dabei in den eigenen Grenzen stecken bleibt. Man bleibt auf die eigenen Möglichkeiten reduziert. Klar, Menschen können schon enormes leisten, und bei manchen Menschen kommen grandiose Dinge dabei heraus, wenn sie sich selbst verwirklichen. Und das bringt dann mitunter die Menschheit auch deutlich voran, also auch andere profitieren dann von dem, was diese Menschen aus ihren eigenen Grenzen heraus verwirklichen.
Es gab und gibt aber auch jede Menge Menschen, bei deren Verwirklichung nur Böses rauskommt. Auf die Selbstverwirklichung von Hitler und Stalin hätten wir verzichten können, aber die sind nur die extremen und darum bekannten Beispiele.
Aber was würde passieren, wenn wir, anstatt uns selbst zu verwirklichen, Gott verwirklichen würden? Und damit nicht mehr durch unsere eigenen Grenzen limitiert werden, sondern durch Gottes Grenzen?
Wir könnten dann tatsächlich über unseren Schatten springen ...
Donnerstag, 27. März 2008
Die Entscheidung für Willow Creek
Bevor Willow Creek entstand, wirkten Bill Hybels und seine Mitarbeiter in einer Gruppe namens "Son City", die mit 8 Jugendlichen angefangen hatte und jetzt jedes Wochenende 1200 Jugendliche anzog. Man sollte meinen, dass man ein dermaßen erfolgreiches Projekt nicht einfach verläßt oder aufgibt. So gab es unter den Mitarbeitern auch viel Unverständnis und Widerstand, als Bill Hybels statt dieser Jugendgruppe nun eine Gemeinde gründen wollte. "Son City" würde ohne Bill Hybels kaum weiter bestehen können. Die Lösung liest sich dann so:"Als Bill am Abend seinen bisherigen Weg nachging, stellte er Gott diese Frage. Die einzige Antwort, die er bekam, war: 'Du kannst in dieser Welt nichts verändern, wenn du nicht die Erwachsenen erreichst. Jetzt ist die Zeit gekommen. Mach weiter.'Zitat aus: "Ins Kino gegangen und Gott getroffen" von Lynne und Bill Hybels, Seite 57
Dieser Moment wies den weiteren Weg, es war ein "Auch wenn keiner mit mir geht, werde ich dir folgen"-Gespräch mit Gott."
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