Der Sohn vom Chef sagt in Johannes 6,35: "Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten."
Hier findet man einige Krümel, die vom Tisch gefallen sind. Als Mittel gegen eine knurrende Seele.
Samstag, 7. Dezember 2013
Beauftragt statt gar nichts
Das heißt, Paulus handelt im Auftrag. Nein, das ist eigentlich nicht richtig so, denn im Auftrag handeln viele von uns auch. Wir handeln im Auftrag unserer Kinder, wenn wir sie in der Gegend rumfahren, und beruflich handeln wir oft im Auftrag einer Firma. Bei Paulus ist das ja anders, denn Paulus handelt nicht im Auftrag, sondern Paulus lebt als Beauftragter.
Paulus lebt nicht, um seine eigenen Dinge voranzubringen, die Brut zu pflegen, den Besitz zu mehren, das Erbe zu optimieren und das Ansehen zu verbessern. Paulus lebt, um die Dinge eines anderen voranzubringen. Paulus lebt als Beauftragter.
Und das ist dann eben der kleine Unterschied des Lebens, ob ich ein Leben lebe, das von meinen eigenen Grenzen begrenzt ist und von meinen eigenen Zielen und von meinen eigenen Möglichkeiten, oder ob ich ein Leben lebe, das von den Grenzen und Zielen und Möglichkeiten meines Auftraggebers bestimmt ist.
Das ist der kleine Unterschied, der über die Größe meines Lebens entscheidet: Ob ich nur so, für mich und die Meinen lebe, oder ob ich als Beauftragter lebe.
Sonntag, 24. November 2013
Zweifellos
Und Jesus tritt hier so auf, dass es keinen Zweifel geben kann, dass er ohne Zweifel der ist, an dem es nichts zu Zweifeln gibt.
Sein Auftreten ist mächtig, ohne dabei in die Angeberei irgendwelcher Maulhelden zu verfallen. Wenn sein Kopf leuchtet wie himmlisches Licht, seine Augen wie Flammen sind und seine Füße wie glühendes Erz, dann braucht er sich auch nicht mehr aufzuführen wie ein Reichsparteitag. Mit einer Stimme wie ein tosender Wasserfall und einem zweischneidigen Schwert, das aus dem Mund kommt, kann man sich auch jedes Machtgehabe und jedes Geprotze sparen.
Umso erstaunlicher die Botschaft, die er dann 21 Kapitel lang entfaltet: Keine Wahlpropaganda, keine Verbalschlachten, keine Reklame für sich selbst, keine Drohgebärden und keine kunstvoll inszenierte Selbstherrlichkeit. "Ihr seid in Sicherheit", teilt er seinen Leuten mit und beschreibt in aller Ausführlichkeit, was alles unternommen wird, damit seine Gemeinde in Sicherheit ist.
Und wenn man ihn so sieht, wie er da auftritt im ersten Kapitel, dann ist man fast geneigt, ihm zu glauben.
Samstag, 23. November 2013
Schlüsselgewalt
Laut Matthäus 23:13 hatten früher die Schriftgelehrten und Pharisäer diese Schlüssel, aber weil sie weder selbst reingingen noch andere reinließen, darum wurde ihnen die Schlüssel genommen.
Die Schlüssel zum Tod und zum Totenreich hat laut Offenbarung 1:18 wiederum Jesus, und zwar seit seiner Auferstehung. Was dann auch heißt, dass der Tod nicht mehr Herr in seinem eigenen Haus ist.
Die Macht über die wirklich wichtigen Dinge auf der Welt ist also offenbar sehr einseitig verteilt. Kein Wunder, dass die Politiker so schlecht vorankommen ...
Donnerstag, 7. November 2013
Bedingter Zeilenumbruch bei OpenOffice
Das führte dann dazu, dass selbst kurze Zeilen über die ganze Seitenbreite gestreckt wurden.
Als ich das mit der "Suchen und Ersetzen"-Funktion vom Writer abstellen wollte, stieß ich auf ziemliche Probleme. Denn "Formatierungszeichen", wie MS Word sie kannte, waren bei OpenOffice unbekannt. Ich konnte zwar die nicht druckbaren Zeichen anzeigen lassen, aber es fand sich keine Möglichkeit, diese alle zusammen zu ersetzen.
Auch die Hilfe-Seiten erwiesen sich erst als nützlich, als ich kapiert hatte, dass die "Formatierungszeichen" von Word bei OpenOffice "Reguläre Ausdrücke" heißen. Und in der Liste der regulären Ausdrücke bei der Hilfe von OpenOffice fand sich auch ein Zeichen für "Zeilenumbruch", nämlich "\n", aber keins für Absatzumbruch.
Erst sehr genaues Lesen förderte zutage, dass "\n" im Feld "Suchen nach" für einen Zeilenumbruch steht, im Feld "Ersetzen durch" aber für einen Absatzumbruch. Und unter "mehr Optionen" muss man auch noch die regulären Ausdrücke als Suchoption markiert haben, damit es funktioniert.
Es bleibt wohl ein ewiges Geheimnis der Programmierer, warum ein und dasselbe Zeichen für zwei verschiedene Dinge stehen, je nachdem, in welches Feld man sie reinschreibt.
Sonntag, 29. September 2013
Der Sinn der Welt
Damit spricht Jesus genau das an, was Sinn seiner Tätigkeit war: Nämlich die Herrlichkeit Gottes sichtbar zu machen.
Das ist aber auch genau das, wofür die Welt geschaffen wurde: Die Herrlichkeit Gottes sichtbar zu machen. Und viele Christen glauben, wenn die materielle Welt am Ende untergeht, das sei dann eben auch das Ende, das sei dann eine Art Tiefpunkt. Aber das wird dann eigentlich der Höhepunkt der Weltgeschichte, denn dann wird die Herrlichkeit Gottes voll und ganz sichtbar werden.
Aber dass die Herrlichkeit Gottes sichtbar wird, ist nicht nur Sinn der Welt insgesamt, sondern auch Sinn jedes einzelnen menschlichen Lebens. Das ist Sinn und Ziel meiner Existenz, dass Gottes Herrlichkeit sichtbar wird.
Freitag, 27. September 2013
Methodisch fragwürdig
Aber anstatt, dass Jesus seinen Zuhörern nun ein Video zeigte oder ein total tolles Wunder machte, wählte er eine total langweilige Methode:
Sowohl den Emmaus-Jüngern als auch denen in Jerusalem erklärte er das Alte Testament.
Und Jesus machte das, weil er davon ausging, dass man alles, was man über Gott und über Gottes Plan wissen musste, aus dem Alten Testament entnehmen konnte. Gott hatte im Alten Testament gesprochen, und jetzt wurde langsam deutlich, dass das, was Gott da so alles von sich gegeben hatte, nicht nur Gedanken waren, sondern Realität war.
Jesus wählte keine andere Methode, als dass er sich auf das bezog, was Gott längst gesagt hatte.
Folglich denke ich, wir machen einen Fehler, wenn wir in den Gemeinden Gottes Wort vernachlässigen und kluge Methodik bevorzugen.
Samstag, 6. Juli 2013
Gottes junges Schaf
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| Aero Vodochody L-39. Die Karte ist von Alla Zatsepina aus Moskau. |
Die Christen beten meistens darum, dass Gott das verändere, was sie stört. Darum sind sie beim Beten so wenig erfolgreich, denn ihr Gebet deckt sich nur sehr begrenzt mit Gottes Interessen. Gott aber möchte im Leben eines Menschen das verändern, was ihn stört.
Das Lamm Gottes kam nicht zur Beseitigung aller Probleme, sondern zur Vergebung der Sünden. Das Lamm Gottes kam, um die Probleme zu beseitigen, die aus Gottes Sicht ein Problem sind, nicht die, die aus unserer Sicht welche sind.
Montag, 29. April 2013
Die Überflüssigkeit von Isaaks Fehlern.
Man sieht zweimal dasselbe Muster: Erst geht es bergab, einmal durch die Hungersnot, das andere Mal durch das Verjagtwerden aus Gerar und den ewigen Streit wegen des Wassers.
Dann kommt ein Wort von Gott.
Und auf dieses Wort von Gott, das jedesmal ja ein Segenswort ist, eine Zusicherung von Schutz und Zukunft, folgt seitens Isaaks Angst. Einmal, dass die Gerasener ihn umbringen wegen seiner Frau, das andere Mal, weil die geballte Machtelite von Gerar bei Isaak auftaucht.
Und nach dieser Angst von Isaak geht es steil bergauf. Beim ersten Mal bekommt Isaak von Abimelech den Schutz, auf den er nie hätte hoffen können, und beim zweiten Mal anerkennt Abimelech ihn als einen Großen und will einen Vertrag mit ihm.
Isaak reagiert auf Gottes Zusagen also jedesmal falsch, nämlich anstatt mit Zuversicht mit Angst. Die Folge ist allerdings nicht, dass Gott ihn zur Rede stellt, sondern dass ein enormer Segen folgt.
Was wäre eigentlich passiert, wenn Isaak richtig reagiert hätte?
Nun, es wäre vermutlich genau das Gleiche passiert. Und also hätte Isaak sich seine Angst auch sparen können. Sie bringt ihm einfach nichts.
Und andersrum muss man sehen, dass Isaak den Segen Gottes kaum verhindern konnte. Gott hatte beschlossen, Isaak zu segnen, und ob Isaak nun Fehler machte oder nicht, machte da keinen Unterschied. Der direkten Anweisung Gottes, in Gerar zu bleiben, hatte er gehorcht, und durch die Fehler aus Unfähigkeit ließ Gott sich nicht aufhalten.
Wenn ich also eine Zusage von Gott habe, kann ich so sehr viel nicht falsch machen. Sofern ich Gottes direkten Anweisungen gehorche, wird Gott seine Versprechen halten und mich segnen, egal ob meine Reaktionen angemessen oder unangemessen sind.
Mittwoch, 24. April 2013
Der Teufel und die Zeit
Und da kommt mir die Frage, warum der Teufel der Zeit unterliegt, während Gott ewig ist.
Die Frage entstammt dem Nachdenken, dass Jesus zu einem bestimmten Zeitpunkt nach Bethlehem kam - von der Erde aus gesehen.
Und dass der Teufel zu einem bestimmten Zeitpunkt aus dem Himmel geworfen wurde - von der Erde aus gesehen.
Also hat der Teufel sich eine (irdisch gemessene) Zeit lang im Himmel aufgehalten.
Wie aber kann der Teufel sich eine (irdisch gemessene) Zeit im Himmel aufhalten, wenn dort Ewigkeit, also die Abwesenheit von Zeit, herrscht? Und wie kann Jesus zu einem bestimmten Zeitpunkt aus der Himmel kommen, wenn es dort gar keine Zeit für Zeitpunkte gibt?
Und kann es sein, dass der Teufel deshalb an die Zeit gebunden ist, weil er ein Bestandteil der Schöpfung ist? Weil er einfach dadurch mitentstanden ist, weil mit der Schöpfung die Möglichkeit in die Welt kam, sich zu entscheiden? Und damit musste es dann einfach eine zweite Wahl geben, für die man sich entscheiden kann?Freitag, 2. April 2010
Teilchenbeschleuniger
Und dabei ist es mir egal, wie er es gemacht hat. Von mir aus auch durch irgendeinen Urknall.
Aber wenn bei Gott tatsächlich soviel Energie ist - vielleicht sollte ich dann anders beten. Das eröffnet dann ja ganz neue Möglichkeiten ....
Montag, 11. Januar 2010
Das eine Mal ohne Antwort
Allerdings hat Gott es mir einige Tage später gesagt, und ich habe es für eine Predigt in den Weihnachtsferien genutzt. Und da schien es gut und am richtigen Platz zu sein.
Denn das war doch meine Frage gewesen: Was wäre denn die Alternative gewesen, wie die Jünger sich hätten verhalten sollen? Schlatter sagte: Jesus nicht wecken. Aber das stimmt ja nun bestimmt nicht.
Freitag, 6. Februar 2009
Nießbrauch
Ich erkenne: Gott muss noch größer sein, als ich sowieso schon dachte. Er versteht das deutsche Steuerrecht.
Mittwoch, 4. Februar 2009
Die Besprechung
OK, es ist mal wieder nichts Besonderes. Aber da war diese Besprechung, und wegen der Unberechenbarkeit der Anwesenden habe ich Gott gebeten, dass diese Besprechung friedlich und erfreulich sein sollte. Und das war sie dann, und zwar über alle Maßen, und D., der an der Besprechung teilnahm, stellte anschließend auch genau dieses mit völligem Erstaunen fest. Das heißt dann ja zumindest, dass D. nicht mit Gott wegen dieser Sache verhandelt hatte.Dass Gott in dieser Besprechung so ganz nebenbei noch ein weiteres meiner Anliegen der Lösung einen Schritt näher geführt hat, sei nur am Rande erwähnt. Obwohl es eigentlich durchaus erwähnenswert wäre.
Sonntag, 21. Dezember 2008
Besser nicht
Leider.
Erstaunlicherweise hat Gott es begründet mit 2.Samuel, Kapitel 8+9+10+11.
Damit ist zum einen mal wieder klar, dass es Bibelstellen gibt, deren wahrer Inhalt einem erst nach Jahren oder Jahrzehnten aufgeht.
Zum anderen ist damit klar, dass Gott durch sein Wort spricht. Noch immer. Immer wieder. (Wobei der Satz "Gott spricht durch sein Wort" für einen normal denkenden Menschen ein ziemlicher Blödsinn ist. Wodurch soll Gott denn sonst sprechen? Durch sein Husten?).
Und ich stehe mal wieder fasziniert vor diesem Gott und vor seinen soooo alten, sooo einfachen und erstaunlicherweise sooooo wirksamen Rezepten.
Montag, 8. September 2008
Epheser fünf
Ich habe ja den Hauskreis zu gestalten. Und nach den Ferien wäre Epheser 5 und 6 drangekommen. Das fand ich aber ziemlich langweilig und wußte überhaupt nicht, was ich damit anfangen sollte. Ich hatte auch keine Botschaft über diesen Text, es hat mir nur vor der "christlichen Haustafel" gegraust. So habe ich Gott gebeten, mit zu helfen. Und Gott hat mir erklärt, was er eigentlich mit diesem Abschnitt sagen will.Jetzt gefällt der Abschnitt mir, und ich freue mich auf den Hauskreis.
Sonntag, 24. August 2008
Abfließender Eiter
Über meinem Schneidezahn im Oberkiefer hatte sich scheinbar die Wurzel entzündet - auf jeden Fall tat es über dem Zahn sehr weh, und es war Samstag, als es anfing. Ganz offenbar war unter dem Zahn viel Eiter, und es wurde nicht besser, und in der Nacht zu Sonntag wachte ich auf, weil gegen 2 Uhr Enrico sein Moped vom Hof geholt hat und ich gleichzeitig Zahnschmerzen hatte.Nun war das so ein Zahnweh, wo ich das kannte, dass dann eine Wurzelbehandlung gemacht werden muss - der Eiter muss durch den offenen Zahnkanal abfließen, dafür muss die Krone runter, der Zahn getötet und eine neue Krone draufgesetzt werden. Das ist alles sehr aufwändig und geht ins Geld.
Ich bat also Jesus in dieser Nacht mehrmals, dass er diese Entzündung heilen möge, ohne dass ich zum Zahnarzt müsse - und wenn es noch schlimmer geworden wäre, hätte ich ja zum Notdienst gemusst - und hätte vielleicht am Sonntag morgen keinen Gottesdienst halten können!
Am Morgen beim Aufwachen merkte ich schon, dass mir Eiter durch den Mund floß - der hatte sich wohl einen Weg am Zahn entlang gesucht. Am Vormittag wurde die Sache dann nochmal schlimmer, aber am Nachmittag floss wieder der Eiter, und jetzt, am früher Abend, tut es nur noch wenig weh - kein Vergleich zu gestern.
Ich weiß nicht, ob das normal ist, dass der Eiter neben dem Zahn rausläuft. Ich führe es auf Gott zurück, und bin besonders deswegen beeindruckt, weil es sich um nichts wirklich wichtiges gehandelt hat. Hätte ich wegen der Sache zum Zahnarzt gemusst, wäre das zwar in vieler Hinsicht unpraktisch gewesen, aber die Welt wäre keineswegs untergegangen.
Das ist genau das, was wir heute morgen in der Predigt hatten: Gott liebt es und tut nichts lieber, als seine Leute zu segnen und gut zu ihnen zu sein.
Samstag, 23. August 2008
Wenn er was hört
Jes 30,19Ja, du Volk aus Zion, das in Jerusalem wohnt, du wirst nicht mehr weinen! Er wird dir gewiß Gnade erweisen auf die Stimme deines Hilfegeschreis. Sobald er hört, wird er dir antworten.Genau: Sobald er es hört. Wenn Gott nicht hört, wird er auch nicht antworten. Man muss Gott etwas zum hören geben.
Montag, 11. August 2008
"Studiere die universale Heiligkeit des Lebens. Deine ganze Brauchbarkeit hängt davon ab, ob Deine Predigten eine oder zwei Stunden halten; Dein Leben predigt die ganze Woche. Wenn der Satan nur einen begehrlichen Prediger zu einem Liebhaber von Lob und Glorie machen kann, zu einem Liebhaber von Vergnügen und gutem Essen, dann hat er Deinen Dienst ruiniert. Gib Dich selbst dem Gebet hin, und empfange Deine Texte, Deine Gedanken, Deine Worte von Gott. Martin Luther hat in seinen besten Zeiten 3 Stunden mit Beten verbracht." Robert Murray McCheyne
Mittwoch, 9. Juli 2008
Die wahren Atheisten
"Die wahren Atheisten sind die heutigen Christen, die behaupten, an Gott zu glauben, aber genau so leben, als ob er nicht existiere; diese Christen glauben nicht mehr an die Güte, die Gerechtigkeit, die Liebe, d.h. alles, was Gott definiert; diese Christen, die nicht mehr an das Wunder, sondern an die Technologie glauben, die mehr Vertrauen in die Lebensversicherungen setzen als ins Gebet; die angesichts des Elends nicht mehr im Gebet Zuflucht suchen, sonderm beim Vorsorgestaat."Ludwig Feuerbach, der Urvater des Atheismus.
Sonntag, 25. Mai 2008
Kurz und wenig
"Hurried devotions make weak faith, feeble convictions, questionable piety. To be little with God is to be little for God. To cut short the praying makes the whole religious character short, scrimp, niggardly, and slovenly."E.M.Bounce in "Men of Prayer needed", Seite 25. Ich habe mich ja immer bemüht, diese Dinge zu übersetzen, aber das kann ich nicht so übersetzen, dass es nicht an Schönheit verliert.
Donnerstag, 22. Mai 2008
Im Kampf handeln
"Beten ist nicht nur der vertraute Umgang und die persönliche Gemeinschaft mit dem Herrn, es bedeutet auch mit Gott in seinem Kampf gegen die Finsternis zu handeln.""Wenn wir nachlassen, werden die Mächte der Finsternis hereinbrechen. Wenn wir im Gebet versagen, schließt das Kraftwerk der Gemeinde Jesu seine Tore."
Beide Zitate aus einem Kommentar von Gordon B. Watt über Jesaja 37.
Dienstag, 20. Mai 2008
Herr Chadwick spricht
Gebet ist voller scheinbarer Widersprüche. Es ist so einfach dass ein Kind beten kann, und es ist so tiefgehend dass der weiseste Mensch seine Geheimnisse nicht erklären kann. Es ist so einfach das die schwächsten Menschen beten können, und es ist so anstrengend, dass es alle vorhandene Energie, Intelligenz und Kraft benötigt. Es ist so natürlich, dass man es nicht unterrichten muss, und es ist so unterschiedlich zu der menschlichen Natur dass die renommiertesten Universitäten einem nicht weiterhelfen können.aus "The Paradox of Prayer" von Samuel Chadwick
Freitag, 16. Mai 2008
Welch eine Idee!
Dem Manoach und seiner Frau wurde die Geburt von Simson angekündigt, und es wurde gesagt, er würde sein Leben lang ein Nasiräer sein, ein Gottgeweihter. Ein Engel des Herrn war der Frau erschienen und hatte sie über dieses bevorstehende Ereignis informiert. Und was macht nun Manoach?Ri 13,8
Da betete Manoach zu dem HERRN und sagte: Bitte, Herr, der Mann Gottes, den du gesandt hast, möge doch noch einmal zu uns kommen und uns lehren, was wir tun sollen mit dem Jungen, der geboren werden soll.Und der Engel Gottes kam noch einmal. Und er erklärte dem Manoach und seiner Frau, wie sie den Jungen richtig erziehen sollten. Denn Manoach fühlte sich offenbar mit dieser Aufgabe überfordert.
Aber von der Idee des Manoach bin ich begeistert. Anstatt vor Ehrfurcht zu verglühen, weil der Engel Gottes da war, fordert er den Engel noch mal an!
Und von Gott bin ich begeistert. Er hört auf die Bitte der kleinen Leute. Er fasst es nicht als Undankbarkeit auf oder als übertriebenes Anspruchsdenken.
Donnerstag, 15. Mai 2008
Warum ich zuversichtlich beten kann
Es steht in 2.Chr 16,8-9 die Rede des Propheten Hanani, die er an König Asa richtete:8 Waren nicht die Kuschiter und die Libyer eine gewaltige Heeresmacht mit Wagen und Reitern in großer Menge? Doch weil du dich auf den HERRN stütztest, gab er sie in deine Hand.Das heißt doch wohl, dass Gott sehr auspasst, keinen zu vergessen oder zu übersehen, die treu zu ihm halten. Es ist Gott wichtig, seinen Leuten beizustehen. Gott ist sozusagen darauf konzentriert.
9 Denn des HERRN Augen durchlaufen die ganze Erde, um denen treu beizustehen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist. Hierin hast du töricht gehandelt. Darum wirst du von nun an Kriege haben.
Mittwoch, 14. Mai 2008
Trauerkleidung
Als Martin Luther längere Zeit sehr niedergeschlagen war, trat seine Frau katharina plötzlich in schwarzer Trauerkleidung in sein Zimmer. "Wer ist gestorben?" fragte Luther erschrocken. "Der Herrgott, nehme ich an", antwortete sie, "denn du meinst ja, alle Sorgen selbst tragen zu müssen."Aus dem Begleitbuch für die weltweite Allianz-Gebetswoche 2008
Montag, 12. Mai 2008
Bitten bedeutet Nehmen
"Bitten bedeutet Nehmen! Es bedeutet nicht, mit dem Herrn zu verhandeln, als müsste man ihn zu etwas überreden. Es ist ja sein Wunsch, uns zu beschenken. Bitten bedeutet, das als unser eigen zu beanspruchen, was uns mangelt. Es bedeutet, im Glauben in Besitz zu nehmen, was unser großer Feldherr bereits für uns erobert hat."Aus "Kneeling we triumpf" von E.F.Harvey, Seite 46
Samstag, 10. Mai 2008
Sich selbst in Gefahr bringen
In Jeremia 42 kommen einige der Übriggebliebenen zu Jeremia und bitten ihn, Gott zu befragen, was sie in der Misere, in die sie hineingeraten sind, tun sollen - sie wähnten sich in großer Gefahr vor der Rache von Nebukadnezar, und sie baten wohl Jeremia, Gott zu befragen, weil er Priester war und weil sein naher Umgang mit Gott bekannt war.Die Übriggebliebenen wollten vor allem wissen, ob sie vor Nebukadnezar nach Ägypten fliehen sollten.
Die Fragesteller versprachen, alles zu tun, was Gott antworten würde.
Gott antwortete, dass sie auf keinen Fall nach Ägypten fliehen sollten, sondern dass er sie im Heimatland beschützen würde.
Worauf die Fragesteller nichts eiligeres zu tun hatten, als nach Ägypten zu fliehen. Und das brachte ihnen dann Gottes endgültigen Zorn ein.
Merke: Beten kann auch zum Verderben führen. Denn Gott antwortet. Und dann ist man nicht mehr frei.
Dienstag, 6. Mai 2008
Unsinnig
Sonntag, 4. Mai 2008
Aus den Rippen leiern
In meinem Kopf war es immer irgendwie abgespeichert, dass es ziemlich schwer ist, von Gott etwas zu bekommen. Dass man sich dazu sehr anstrengen muss. Und dann doch nur die Hälfte bekommt. Und dazu aber hundertmal bitten muss. Also dass es ein beschwerlicher Vorgang ist, bis man das Gute von Gott erhält.Nun habe ich aber dieses gelesen:
Jer 32,41Das ist die Antwort Gottes an Jeremia, der ebenfalls ein anderes Bild von Gott hatte.
Es soll meine Freude sein, ihnen Gutes zu tun ....
Samstag, 3. Mai 2008
Herr J. aus Anatoth
Ich lese gerade Jeremia. In Kapitel 30 findet sich wieder das, was wir bei Sacharja in den Nachtgesichten schon gesehen haben: Gott macht. Und nur Gott. Das Reich hängt an ihm, an seinen Entscheidungen, an seiner Macht, an seinem Willen.Ja, es scheint sogar so zu sein, dass das Wirken des Menschen in den allermeisten Fällen zum Bösen führt oder zum Verderben. Diese Bibelteile führen alles Gute, alles Heil, alle Rettung auf Gott zurück. Auf sein Handeln, seine Initiative, seine Beschlüsse.
Auch daran habe ich wieder erkannt, wie wichtig Beten ist. Denn Beten bringt Gott zum Handeln. Und das ist das Wichtige: Dass Gott handelt. All unser Handeln kann nur Beiwerk sein.





