Der Sohn vom Chef sagt in Johannes 6,35: "Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten."
Hier findet man einige Krümel, die vom Tisch gefallen sind. Als Mittel gegen eine knurrende Seele.
Dienstag, 24. März 2020
Das kann sowieso nur EINER und der hat gesagt :
"Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und
Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. "
Ich glaube, Gott beweist das gerade besonders eindrucksvoll, wenn man
nach draußen schaut.
Also: "Geh aus mein Herz und suche Freud", aber nur zu zweit...
Montag, 23. März 2020
Samstag, 21. März 2020
Montag, 24. August 2015
Logiknachhilfe für Jesus
„Die Lampe des Leibes ist das Auge.“
„Wenn nun dein Auge klar ist, so wird dein ganzer Leib licht sein; wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein.“
„Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß die Finsternis!“
Montag, 3. August 2015
Nikodemus will nicht!
Mittwoch, 29. Juli 2015
Auf dem Fahrersitz sitzen
Außer dass Paulus ständig schreibt, man möge doch bitte das eigene Leben gestalten. Und nicht etwa auf die Idee kommen, es andere gestalten zu lassen!
Mach etwas draus!
Setz Dich auf den Fahrersitz und lenke selbst!
Insbesondere dann, wenn Du Einflüssen ausgesetzt bist, die eine ganz andere Richtung wollen als Du! Und das war beim Titus der Fall, der war in Kreta wohl in eine Gesellschaft mit charakterlichen Standards geraten, die besser zu Schlägertrupps und auf Malle passen als in eine Gemeinde.
Natürlich muss man oft Dinge machen, die von außen bestimmt werden. Der Mensch ist keine Insel und lebt in Zusammenhängen mit anderen. Und wer 8 Stunden am Tag für andere arbeiten muss, der hat mitunter das Gefühl, sein Leben auf der Rückbank zuzubringen und keineswegs auf dem Fahrersitz.
Aber es geht dem Paulus gar nicht darum, was man macht, sondern wie man es macht. Tritt man als Botschafter Gottes auf, oder verkündet man mit dem eigenen Auftreten, dass die Welt ohnehin schlecht ist?
Es geht um Aura, um Ausstrahlung. Um die Farbe, die man den Sachen und der Welt gibt. Und hier bei Titus insbesondere: Die Farbe, die man der Gemeinde gibt.
Denn die Gemeinde ist die Botschaft des Gottesreiches in der Welt. Und wenn die Tapeten in Gottes Botschaft die gleiche Farbe haben wie die der Nachbarn, dann kann man sich das Einrichten des Botschaftsgebäudes eigentlich sparen.
Also: Setz Dich auf den Fahrersitz! Gestalte Dein Leben, und gestalte Deine Gemeinde. Ob der Tag grau ist und die Gemeinde fadenscheinig, liegt an Dir!
Sonntag, 26. Juli 2015
Ob man Paulus glauben soll
Ob das Neue Testament nun "Wort von Gott" ist oder nur Gerede von Menschen.
Zumindest kann man es nicht mit herkömmlichen Methoden beweisen.
Darum ist auch die ganze Diskussion über die "Inspiration" voll daneben. Weil es so "einfach" eben nicht ist. Denn man darf nicht vergessen, dass Jesus gelegentlich Gleichnisse erzählt hat, damit die Zuhörer ihn nicht verstehen. Voll inspiriert!
Dem Titus schreibt Paulus in der Einleitung des Briefes, dass Gott
Und wenn man den Paulus sehr gründlich liest, geht es einem ja oft so, dass einem plötzlich ein Licht aufgeht und man die Zusammenhänge versteht, die sich dabei dann in der Regel als so genial erweisen, dass man eben doch voller Hochachtung vor diesem Paulus steht und denkt: "Der hat Gott wirklich verstanden!""zu seiner Zeit aber sein Wort offenbart hat durch die Predigt, die mir nach Befehl unseres Retter-Gottes anvertraut worden ist"
Denn das, was die Evangelisten fast vollständig weggelassen haben, das macht Paulus umso ausführlicher. Die Evangelisten haben fast nichts erklärt. Sie haben die Dinge beschrieben, wie sie geschehen sind, und die Reden von Jesus wiedergegeben, wie er sie geredet hat. Aber sie haben nie gesagt: "Damit wollte Jesus dieses sagen". Oder "damit hat Jesus gemeint ....".
Paulus erklärt. Und ob die Briefe vom Paulus nun "inspiriert" sind, werden wir auf diese Weise noch immer nicht klären, aber er war zumindest beauftragt. Das steht in Apostelgeschichte 9:15 -
"Der Herr aber sprach zu Hananias: Geh hin! Denn dieser ist mir ein auserwähltes Werkzeug, meinen Namen zu tragen sowohl vor Nationen als auch vor Könige und Söhne Israels."Und natürlich kann man behaupten, dass die Briefe des Paulus voller Fehler sind oder voller Dinge, die nur für damals galten und nicht für uns heute. Man würde damit aber der Erfahrung widersprechen: Denn wenn Gott jemanden beauftragt, rüstet er den in der Regel auch aus und hilft ihm, den Auftrag ordentlich auszuführen.
Also ich lese den Paulus und höre ihm zu. Denn wenn Gott ihn beauftragt, und ich ignoriere ihn dann, das kommt am Ende auch nicht gut.
Mittwoch, 22. Juli 2015
Das Geld meines Zahnarztes
Donnerstag, 16. Juli 2015
Rosa Herzchen stiegen auf
So scheint es in vielen Bibeln zu stehen. Das Reich Gottes ist eine rosa Angelegenheit, gebettet in die weichen Kissen der Lieblichkeit.
Allerdings suchten die Weisen aus dem Morgenland gar nicht die Liebe, sondern einen König. Vor der Liebe hätte Herodes auch keine Angst gehabt, aber vor einem neuen König schon.
Die Weisen aus dem Morgenland kamen auch nicht, weil heilige Ergriffenheit ihr Herz erfüllte. Sie kamen nicht im Gefühl tiefer Glückseligkeit, sondern aus eiskaltem Machtkalkül. Wenn da ein neuer König erscheint, der so mächtig ist, dass ein Stern ihn ankündigt, dann tut man als Staat in der Peripherie dieses neuen Königs gut daran, sich alsbald bei ihm sehen zu lassen.
Wenn in Russland oder in den USA ein neuer Präsident an die Macht kommt, schreibt Frau Merkel ja auch jedesmal ein Glückwunschtelegramm. Wenn ein neuer Machthaber die Bühne betritt, ist man klug beraten, sich bemerkbar zu machen.
Der Besuch der Weisen war kein Besuch des Herzens, sondern ein Besuch der politischen Strategie. Und wer über kein schneller Internet verfügt, benutzt halt schnelle Pferde.
Und die Weisen haben mit ihrem Besuch bewiesen, dass sie wirklich weise waren. Denn tatsächlich ist das Kommen Jesu nicht in erster Linie ein Schub für die Liebe, sondern ein Zeichen der Macht. Gottes Macht, um genau zu sein.
Was Johannes der Nassmacher dann 30 Jahre später ankündigte, war auch nicht die Loveparade, sondern ein Königreich. Eine Revolution. Ein Wechsel an der Weltspitze. Eine massive Bedrohung alles Bösen. Eine Beendigung der Versklavung, ein Sprengen aller Ketten. Macht in ihrer mächtigsten Form.
Selbstverständlich ist Gott Liebe. Gott ist in seinem Innersten nur gut und Güte. Und seine Nachfolger sollen genauso sein. Aber Liebe, die machtlos ist, ist für die Katz. Die bewirkt nichts. Die kann man sich schenken.
Liebe, die das Gute nicht durchsetzen kann, ist völlig überflüssig. Darum hat Gott seine Leute mit jeder Menge Macht ausgestattet. Klar, nicht mit der Macht der Fäuste und der Kalaschnikows. Sondern mit einer viel stärkeren.
Wer die Liebe in diese Welt bringen will, braucht Macht. Wer das Böse vertreiben will, ebenfalls. Liebe ohne Macht ist nichts.
Was Paulus dann zu dem Schlusswort in 1.Kor 16:13 verleitete: "Wachet, steht fest im Glauben! Seid mannhaft! Seid stark!"
Die Sache mit Gott ist nämlich nichts für Schwächlinge und Leute mit einer Machtphobie.
Mittwoch, 15. Juli 2015
Erkenntnisse vom Pluto
Montag, 13. Juli 2015
Gebote zügig brechen
Nee.
Die erste Christenpflicht ist es, den Willen Gottes zu tun. Und der Wille Gottes ist nicht das Einhalten von Regeln. Sonst wären die Pharisäer die besten Christen gewesen.
Regeln einhalten, nur damit sie eingehalten sind, ist Gesetzlichkeit.
Und Regeln einzuhalten aus Angst vor Gott - wenn ich die Regeln nicht einhalte, dann straft mich Gott - das zeugt nicht von viel Vertrauen zwischen mir und Gott.
Gott liebt mich dann nur, wenn ich fehlerfrei lebe. Gott liebt mich dann nur, wenn ich mich formal unterwerfe.
Aber entweder ist Gott auf meiner Seite, oder nicht. Heute ja, weil ich brav war, aber morgen nein, weil ich irgendeine Regel ignoriert habe, ist ein Unding.
Siehe David. Gott war immer auf seiner Seite. Ganz egal, was David gemacht hat.
Der Wille Gottes ist nämlich die Liebe. Zu ihm, und zu den Menschen. Und die Liebe führt dann vielleicht dazu, dass ich mich nach Gottes Wünschen richte.
Aber der Gehorsam ohne die Beziehung ist wertlos.
Freitag, 10. Juli 2015
Das automatische Senfkorn
Da wird uns immer und immer wieder erzählt, der Jesus hätte gesagt, das Reich Gottes sei wie ein Senfkorn: Ganz klein, und wenn es keimt und wächst, dann wird es ganz groß.
Puh!
Als wenn das Senfkorn Räder hätte und einen Chip, der ihm sagt, wo es sich hinbegeben muss, um zu keimen und ganz groß zu werden.
Tatsächlich hat Jesus gesagt (in Lukas 13 Vers 19), dass das Reich Gottes wie ein Senfkorn ist, "das ein Mensch nahm und in seinen Garten warf" - ja, und dann wurde ein Busch daraus.
Dass das Reich Gottes wächst, irgendwie, ganz heimlich, und niemand weiß, wie es geschieht, oh Wunder! - das ist eine deutliche Fehlinformation. Das Reich Gottes wächst, weil da jemand das Senfkorn geworfen hat. Und wenn der Mensch es geworfen hat, dann entziehen sich einige der folgenden Vorgänge seiner Kontrolle.
Nein, das Reich Gottes ist nicht wie ein Senfkorn. Es ist wie ein geworfenes Senfkorn. Und das ist ein bedeutender Unterschied.
Bein amputiert? Sei dankbar!
Verkopfen, bitte!
Herrschaftsgebiete
Atmosphärenüberdruck (Atü)
Mittwoch, 1. Juli 2015
Schleimer vor!
Angepasst sein!
Alle müssen Dich liebhaben!
Christen müssen ...kriecher sein! Sonst ist es nicht richtig!
Steht das nicht bei Timotheus (1.Tim 3,7), dass die Leiter der Gemeinde "ein gutes Zeugnis haben müssen von den Ungläubigen"?
Siehst Du!!!
Lieb sein!
Nicht anecken!
Stromlinienförmigkeit ist alles!
"Wehe, wenn alle Menschen gut von Euch reden", drohte Jesus in Lukas 6,26. Das ist dann nämlich ein sicheres Zeichen, dass Ihr ihnen nach dem Mund redet. Dass Ihr nicht den Willen Gottes von Euch gebt, sondern den Willen der Leute.
"Viel Feind, viel Ehr" sagte man früher. Oder noch früher, wieder Jesus (Lk 6,22-23):
22 Glückselig seid ihr, wenn die Menschen euch hassen werden und wenn sie euch absondern und schmähen und euren Namen als böse verwerfen werden um des Sohnes des Menschen willen.
23 Freut euch an jenem Tag und hüpft! Denn siehe, euer Lohn ist groß in dem Himmel; denn ebenso taten ihre Väter den Propheten.Wenn man will, dass jemand sich für Gott entscheidet, muss man ihm etwas zum Entscheiden geben. Wenn aber das, was ich mache und sage, keine erkennbaren Unterschiede hat zum Leben des Anderen, dann gibt es für den Anderen nichts zu entscheiden.
Es muss nicht unbedingt ein schlechter Eindruck sein, den man hinterlässt.
Aber es wäre schon schön, wenn man überhaupt einen hinterließe.
Donnerstag, 25. Juni 2015
Passt nicht.
Mittwoch, 24. Juni 2015
Umfrage: Wie lieb ist Gott?
Hier endet unsere Umfrage. Denn was der reiche junge Mann gesagt hat, kann man unmöglich drucken, und was einer der Soldaten gesagt hat, die das Grab von Jesus bewachen sollten, war wie üblich nicht jugendfrei, und die Kommentare von Herrn Pharisäer Simon waren unqualifiziert.
Dienstag, 16. Juni 2015
Markus, letztes Kapitel.
Was das Marketing angeht.
Dabei hatte das Produkt soviel Potenzial!
Donnerstag, 11. Juni 2015
Es ist schwer
Samstag, 30. Mai 2015
Eifersüchtig? Gott?
Gott ist also das höchste Wesen. Der Größte. Der - zumindest potentielle - Herrscher über alles. Der Chef, auch der Chef aller Chefs. Der Klügste von allen. Der Weiseste auch. Vermutlich sogar der Gebildetste.
Und dann kommt da so ein Mensch aus Deutschland daher und erzählt Gott, dass das schon in Ordnung gehe mit der Weltherrschaft, aber in seinem eigenen Leben - also in dem dieses Menschen - stehe Gott erst an dritter Stelle in der Thronfolge.
Denn der erste Herrscher im Leben dieses Menschen sei der Mensch selbst. Und der zweite Bestimmer sei das Geld, weil: ohne Moos nichts los. Und der dritte in der Hierarchie derer, die den Ton angeben, sei die Familie dieses Menschen. Und dann, an vierter Stelle, kommt Gott.
Da kommt jemand und erklärt dem absoluten Weltherrscher, dass der gerne überall Weltherrscher sein dürfe, aber auf einem bestimmten Flecken Erde dürfe er nicht, da sei er nur viertrangig.
Und das soll der Weltherrscher sich kommentarlos bieten lassen?


