Donnerstag, 27. März 2008

Psalm 104

Preise den HERRN, meine Seele! HERR, mein Gott, du bist sehr gross, mit Majestät und Pracht bist du bekleidet. [Du], der in Licht sich hüllt wie in ein Gewand, der die Himmel ausspannt gleich einer Zeltdecke, der seine Obergemächer errichtet in den Wassern, der Wolken macht zu seinem Wagen, der einherzieht auf den Flügeln des Windes, der Winde zu seinen Boten macht, Feuer und Lohe zu seinen Dienern: Er hat die Erde gegründet auf ihre Grundfesten. Sie wird nicht wanken immer und ewig. Die Urflut bedeckte sie wie ein Kleid, die Wasser standen über den Bergen. Vor deinem Schelten flohen sie, vor dem Schall deines Donners wurden sie fortgetrieben. Die Berge erhoben sich, es senkten sich die Täler an den Ort, den du ihnen bestimmt hattest. Du hast eine Grenze gesetzt, die überschreiten sie nicht. Sie werden nicht zurückkehren, die Erde zu bedecken. [Du], der Quellen entsendet in die Täler: Zwischen den Bergen fliessen sie dahin. Sie tränken alle Tiere des Feldes, die Wildesel stillen ihren Durst. An ihnen wohnen die Vögel des Himmels, aus dichtem Laub lassen sie ihre Stimme erschallen. [Du], der die Berge tränkt aus seinen Obergemächern: von der Frucht deiner Werke wird die Erde gesättigt. Der Gras hervorsprossen lässt für das Vieh und Pflanzen zum Dienst des Menschen, damit er Brot hervorbringe aus der Erde und Wein, der des Menschen Herz erfreut; damit er das Angesicht glänzend mache vom Öl und Brot des Menschen Herz stärke. Es werden gesättigt die Bäume des HERRN, die Zedern des Libanon, die er gepflanzt hat, wo die Vögel nisten; der Storch - Zypressen sind sein Nest. Die hohen Berge sind für die Steinböcke, die Felsen eine Zuflucht für die Klippdachse. Er hat den Mond gemacht zur Zeitbestimmung, die Sonne kennt ihren Untergang. Du bestellst Finsternis, und es wird Nacht. In ihr regen sich alle Tiere des Waldes. Die Junglöwen brüllen nach Raub, sie fordern von Gott ihre Speise. Geht die Sonne auf, ziehen sie sich zurück und lagern sich in ihren Verstecken. Der Mensch geht aus an sein Werk, an seine Arbeit bis zum Abend. Wie zahlreich sind deine Werke, o HERR! Du hast sie alle mit Weisheit gemacht, die Erde ist voll deines Eigentums. Da ist das Meer, gross und ausgedehnt nach allen Seiten. Dort ist ein Gewimmel ohne Zahl: Tiere klein und gross. Da ziehen Schiffe einher, der Leviathan, den du gebildet hast, um mit ihm zu spielen. Sie alle warten auf dich, dass du ihnen ihre Speise gibst zu seiner Zeit. Du gibst ihnen: Sie sammeln ein. Du tust deine Hand auf: Sie werden gesättigt mit Gutem. Du verbirgst dein Angesicht: Sie erschrecken. Du nimmst ihren Lebensatem weg: Sie vergehen und werden wieder zu Staub. Du sendest deinen Lebenshauch aus: Sie werden geschaffen; du erneuerst die Flächen des Ackers. Die Herrlichkeit des HERRN sei ewig! Der HERR freue sich seiner Werke! Der die Erde anschaut, und sie bebt; er rührt die Berge an, und sie rauchen. Singen will ich dem HERRN mein Leben lang, ich will meinem Gott spielen, solange ich bin. Möge ihm gefallen meine Rede! Ich, ich freue mich in dem HERRN! Die Sünder sollen verschwinden von der Erde und die Gottlosen nicht mehr sein. Preise den HERRN, meine Seele! Halleluja!

1 Kommentar:

  1. Was für einen herrlichen Gott wir haben......! Ja, es ist wunderbar,zu IHM zu gehören, sein Kind, Sein Knecht, Sein Freund zu sein. Ohne IHN sind wir rein gar nichts. Mit IHM und durch IHN sind wir das alles. Das ist wahrlich ein Grund, glücklich und dankbar zu sein, und laut SEINEN Namen und Seine Wunder zu preisen.!!

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