Der Sohn vom Chef sagt in Johannes 6,35: "Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten."
Hier findet man einige Krümel, die vom Tisch gefallen sind. Als Mittel gegen eine knurrende Seele.
Dienstag, 30. Oktober 2007
Geben
Heute ist mir das Wort Gebet ins Auge gestochen. Ich habe das als verb betrachtet. Dasn ist eine Aufforderung, gebet=gibt. Ich denke im Gebet steckt es viel vom Geben. Eigene Gedanken und Gefühle preigeben; Sorgen und Last abgeben; bestimmte Leute, Situationen, Probleme in Gottes Hand übergeben; vor allem eigene Zeit (da es eine Mangelware ist) geben, Gott widmen. Von vielen Menschen habe ich gehört, daß es für sie viel leichter ist zu geben, als zu nehmen. Man hat dann so ein gutes Gefühl: ich habe etwas Gutes getan. Und beim Nehmen fühlt man sich pflichtschuldig, ich muß das irgendwie zurückzahlen. Wenn man gibt, bekommt man oft auf interessanteste Art und Weise alles mehrfach ersetzt. Also , sollte es mir jetzt leichter einfallen meine Zeit, aber auch meine Bequemlichkeit, zu geben. Und ich denke, Gott wird das bestimmt auf Seine Art und Weise das ersetzen, sei es Segen, erhöhtes Gebet oder etwas, was mir nie im Leben einfallen wird. So werde ich mich jetzt im Geben (abgeben, vergeben, übergeben) üben.
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